Inschrift vom Geist des Vertrauens (Auszug) Master Sengcan (?-606, Sui-Dynastie) Es ist nicht schwer das Dao zu erkennen, außer man versteift den Blick auf Einzelnes. Wenn du auf die Gegensätze von Liebe und Hass verzichtest, erschließt es sich wie von selbst. Sich dem Kampf der Gegensätze hinzugeben, ist nur eine…
Read More28.02.2026
Die Welt, in der man nichts sieht und nichts hört Ehrwürdiger Meister Hsing Yun (1927-, Fo Guang Shan) Diejenigen, die wirklich hören können, lauschen dem Klang der Klanglosigkeit. Diejenigen, die wirklich sehen können, betrachten die Form der Formlosigkeit. Schließe ich meine Augen und entzünde in der Welt der Dunkelheit ein…
Read More27.02.2026
Die Praxis des Bodhisattva Übersetzt von Kumārajīva (344-413, Östl. Jin-Dynastie) Wie bewahrt ein Bodhisattva die innere Ruhe, ohne zu ermüden? indem er Mitleid mit allen Lebewesen hat. indem er mit voller Motivation voranschreitet. indem er Leben und Tod als Illusion begreift. indem er die Weisheit der Buddhas richtig einschätzt. Wie…
Read More26.02.2026
Die Welt des Chan Ehrwürdiger Meister Hsing Yun (1927-, Fo Guang Shan) Praktizierende des Chan sind immer respektvoll zu Himmel und Erde und lassen sich keine Gelegenheit entgehen, voller Ehrfurcht zu handeln. Sie bewahren einen ruhigen Geist im Alltagsleben, und widmen sich mit klarem Geist der Verbesserung der Zukunft. Wird…
Read More25.02.2026
Wie man sich in der Welt bewegt Geng Dingxiang (ca. 1524-1597, Ming-Dynastie) Wirst du von irdischen Empfindungen übermannt, so sei imstande ruhig zu bleiben. Wirst du von irdischen Empfindungen niedergedrückt, so sei imstande es auszuhalten. Wirst du von irdischen Empfindungen bedrängt, so sei imstande sie vorbeiziehen zu lassen. Wirst du…
Read More21.02.2026
Die fünf Gelübde Ehrwürdiger Meister Hsing Yun (1927-, Fo Guang Shan) Nicht zu töten bedeutet, das Leben anderer nicht zu zerstören, vielmehr aber noch, es wertzuschätzen und zu schützen. Nicht zu stehlen bedeutet, Güter anderer nicht anzurühren, vielmehr aber noch, ihr Eigentum zu respektieren. Nicht vergewaltigen bedeutet, sich nicht an…
Read More20.02.2026
Die schöne Lady Yu · Dem Regen lauschen Jiang Jie (1245-1301, Südl. Song-Dynastie) In meiner Jugend lauschte ich in meiner Kammer dem Regen. Er war wie ein Seidenvorhang bei Dämmerung im roten Kerzenschein. In meiner Lebensmitte lauschte ich auf einem Reiseschiff dem Regen, tief hingen die Wolken über dem weiten…
Read More19.02.2026
Ich bin Buddha Ehrwürdiger Meister Hsing Yun (1927-, Fo Guang Shan) Trägt man im Herzen immer die Worte „Ich bin Buddha“, so wirkt es sich auch auf den Umgang mit Mitmenschen und im Handeln aus. Jedes Mal, wenn ich mit anderen rede, so denke ich, dass Buddha spricht, und bemühe…
Read More18.02.2026
Die Kiefer und die Blume Liu Ji (1311-1375, Ming Dynastie) Das Gute ist wie die Kiefer, das Böse ist wie die Blume. Auf den ersten Blick scheint sie nicht besser als die Blume. Bis eines Tages der Frost zuschlägt Und das Auge nicht mehr die Blume sieht, sondern die Kiefer.…
Read More17.02.2026
Das große Mitgefühl Ehrwürdiger Meister Hsing Yun (1927-, Fo Guang Shan) Im Amitāyurdhyāna-Sūtra steht: „Das große Mitgefühl im Herzen aller Buddhas besteht darin, alle Lebewesen mit bedingungsloser Liebe zu umfassen.“ So sind die Bodhisattvas aller Lebewesen liebevoll gewahr und unterscheiden nicht zwischen nah und fern. Aus diesem Grund sollten wir…
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